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Der Vorname


Le prénom
Regie Alex de la Patellière, Matthieu Delaporte nach ihrem Stück
Kamera David Ungaro

Darsteller Patrick Bruel, Charles Berling, Valérie Benguigui, Guillaume de Tonquédec, Judith el Zein
Fr./Belg. 2012, 109 Min., frz.OmU ab 2.8., dt.F. und frz.OmU ab 9.8.
Start war 2.8.2012



Ein Abendessen unter Freunden...

Schon oft haben diese Fünf zusammen einen Abend verbracht. Als Vincent – wie immer mit einer Flasche Wein unter’m Arm – bei seiner Schwester Elisabeth und ihrem Mann Pierre eintrifft ist der gemeinsame Freund Claude schon da. Vincents Ehefrau Anna kommt später (aber das tut sie immer)...

Thema diesmal: Anna und Vincent erwarten ein Kind. Ob sie denn schon einen Namen haben? Ja, sagt Vincent. Aber den Namen sagt er nicht. Da müssen die anderen erst raten und betteln ... und dann rückt er damit raus: das Kind soll Adolphe heißen!

Ein Sturm des Protestes bricht los. Vincent verteidigt seine Position geschickt, aber je mehr er beharrt, desto mehr heizt er die Stimmung an...

Das Stück von Alex de la Patellière und Matthieu Delaporte war in einem (der vielen privaten) Theater in Paris ein solcher Erfolg, daß die Autoren jetzt eine Filmfassung erstellten – in fast derselben Besetzung (nur Charles Berling kommt hinzu). Vielleicht etwas weniger subtil als Polanskis ,Der Gott des Gemetzels‘, dafür prall gefüllt mit rasanten Wortgefechten, aber mit denselben schwarzen Untertönen, mischt ,Le Prénom‘ leichte Lacher und Pointen mit Tiefgang.