Die Franzosen lieben Kulinarisches. Sie tun es so sehr, daß sie – etwa dem Hinweis eines Bekannten folgend – in abgelegene, kleine Dörfer irgendwo in den Bergen reisen, um in diesem oder jenem Restaurant – für unverschämt viel Geld – einen Abend im siebten Himmel der Gourmetfreuden zu verbringen.
Michel Bras betreibt seit langen Jahren ein solches Feinschmeckerparadies in einem kleinen Nest in der Landschaft Aubrac im südlichen Teil des Massif Central. Statt in einer noblen Hotelschule hat er schon als Kind im Hotel seiner Eltern am Kochtopf gestanden. Seit 1992 krönen 3 Michelin-Sterne das Restaurant des heute 64jährigen. Zusammen mit seiner – im Sommer – 60köpfigen Mannschaft (die er liebevoll das „Orchester“ nennt) überrascht er mit ausgefallenen Kreationen.
Der Film von Paul Lacoste schildert das Leben in der Küche des Gourmettempels am Ende der Welt, erzählt dessen Geschichte und beobachtet den sensiblen Moment, in dem der Vater seine Küche an seinen Sohn weitergibt.
Und wir dürfen dabei sein, wenn Vater und Sohn an neuen Kreationen arbeiten...