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Der junge Karl Marx

Regie: Raoul Peck
Drehbuch: Pascal Bonitzer, Raoul Peck
Kamera: Kolja Brandt
Darsteller: August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps, Olivier Gourmet, Michael Brandner, Alexander Scheer, Hannah Steele
FR/DE/BE 2016, 118 Min., dt.F., ab 6, Schulvorstellungen
Läuft seit 2.3.2017
 feste Termine im  FilmABC

Biopic mit August Diehl

Paris 1844. Der in Trier geborene Karl Marx war gerade 26 Jahre alt und lebte damals in Paris. Marx pendelte zwischen Köln, Brüssel, Paris und London hin- und her, wo er an politischen Zeitschriften mitarbeitete oder in diversen kommunistischen Vereinigungen präsent war. Diese Zeit, wenige Jahre vor der 1848er Revolution, war in jeder Hinsicht wechselvoll und – was die diversen sozialistischen Theorien angeht – ausgesprochen kreativ. In dieser Zeit wurden Karl Marx und Friedrich Engels Freunde (und blieben es ihr Leben lang). Sie arbeiteten nun öfter bei Publikationen zusammen. Und wenn diese einmal mehr verboten wurden, gelang es dem überaus aktiven Marx – nach Umzug nach Brüssel, dann wieder nach Paris und schließlich nach London – regelmäßig, ein neues Projekt in Gang zu setzen. Dazu gehörte unter anderem das Manifest der kommunistischen Partei.

Der Film taucht in diese kurze Zeitspanne ein und erzählt die Begegnung zwischen Marx und Engels, die – nach zuerst skeptischem Beschnuppern – große Gemeinsamkeiten in der damals etwas unübersichtlichen kommunistischen Gemengelage erkannten. Zu ihrem Team gehörte damals auch Marx’ Ehefrau Jenny. Das Trio wird im Film dargestellt von August Diehl, Stefan Konarkse und Vicky Krieps.
Regie führte der auf Haiti geborene, in Paris lebende Regisseur Raoul Peck. Er hat in Berlin an der DFFB Film studiert und hat mehrere Dokumentar- und Spielfilme über die politische Geschichte des Kongo (und der angrenzenden Staaten) gemacht, wo er als Kind lebte. 1996/97 war Raoul Peck Haitianischer Kulturminister.

Deutscher Trailer