In ,Siddhartha‘ erzählt Hermann Hesse die Geschichte eines jungen Inders, der in die Welt zieht, um den Sinn des Lebens zu erforschen. Mit seinem Gefährten Govinda wird er ein Samana, die einsam in der Natur meditieren. Jahre später kehrt Siddhartha in die Zivilisation zurück und lernt die irdischen Freuden des Lebens kennen: Er wird ein erfolgreicher Kaufmann und verliebt sich unsterblich. Um eines Tages doch wieder auf Wanderschaft zu gehen...
1922 erschien Hermann Hesses „Siddhartha“, den er selbst – nach einer Indienreise – als „indische Dichtung“ bezeichnete. Hesse starb 40 Jahre später im Alter von 85 – nur wenige Jahre bevor seine Romane von der jungen Generation in den USA und Europa wiederentdeckt werden sollten.
Im Rahmen dieser Begeisterung hat 1972 der amerikanische Regisseur Conrad Rooks seinen „Siddhartha“ verfilmt. Die Hauptrolle dieses ruhigen Films übernahm der indische Schauspieler Shashi Kapoor, bei uns bekannt durch seine Auftritte in den Filmen von James-Ivory und seine Vaterrolle in Stephen Frears ,Sammi and Rosie get laid‘. Ingmar Bergmanns Kameramann Sven Nykvist bebilderte Hesses Erzählung mit schönen Cinemascope-Bildern der indischen Natur.