Yahya, ein junger Student in Gaza, freundet sich mit dem charismatischen Restaurantbesitzer Osama an. Gemeinsam starten sie ein neues Business: Sie dealen mit Drogen, während sie die Bestellungen ausliefern: Falafel bestellen, Drogen bekommen.
Dann will Yahya ein Filmstar in einem Actionfilm werden – der Dreh wird finanziert von der Hamas und ist ausgestattet mit echten Waffen, denn die sind einfach billiger als die teuren entschärften Waffen und Geld haben die Filmemacher keines…
Die palästinensischen Brüder Arab und Tarazan Nasser studierten beide Bildende Kunst an der al-Aqsa-Universität in Gaza. Nach ,Dégradé‘ (2015) und ,Gaza mon Amour‘ (FFHH 2020) ist ,Once Upon a Time in Gaza‘ ihr dritter Spielfilm, der nicht nur beim Titel Anleihen bei Tarantino macht.
Die Brüder erzählen vom täglichen Überleben in Gaza. Ihr Blick zurück auf ein Gaza, das noch intakt war, gewann bei den Filmfestspielen von Cannes den Preis für die Beste Regie in der Sektion „Un Certain Regard“.
Pressestimmen
"Verbindet geschickt Genreunterhaltung mit politischer Wirklichkeit." Und: "Ein vielschichtiges Porträt des Lebens im Gazastreifen – zugleich jedoch auch ein Film über Freundschaft, Trauma und Rache.", meint film-rezensionen.de.
"Tatsächlich verbindet das Werk eine ausgeprägte Selbstreflexivität mit einem Humor, der weniger entlastet als entlarvt.", schreibt artechock. "’Once Upon a Time in Gaza regt intellektuell an, fordert politisch heraus, erschüttert."
"Mikrosoziologische Erzählungen, gefiltert durch eine Genrelogik, die im Kino, das von Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten meist im Rahmen eines Politthrillers erzählt, selten sind.", so Perlentaucher.
Drehbuch, Regie Tarazan Nasser, Arab Nasser
Drehbuch mit Marie Legrand, Amer Nasser
Kamera Chrstophe Graillot
Musik Amine Bouhafa
Besetzung Nader Abd Alhay, Ramzi Maqdisi, Majd Eid, Is’haq Elias, Said Saada
PS/FR/DE/PT 2025, 87 Min., arab.OmU|dt.F.