,Friendly Fire‘ ist ein Porträt des österreichischen Dichters Erich Fried, eine Hommage an einen unvollkommenen, aber innig geliebten Vater und eine Reise durch ein Jahrhundert Geschichte.
Klaus Fried über seinen Film: „Es ist eine seltsame Sache, seine Eltern mit einer ganzen Generation junger Deutscher zu teilen! Unser Haus war zum Bersten voll mit Idealisten, die in seinem Arbeitszimmer über Politik redeten, Terroristen, die in der Küche Aktionen planten und ein ständiges Lager von Hippies, die im Garten kifften. Manche fügten sich in unsere Familie ein, wie Rudi Dutschke, der mit Fünfjährigen zu spielen wusste, oder Fritz Teufel, der einen wunderbaren Strudel backte. Aber die meisten hatten nur Augen für Erich.
Für uns war er »Papa«, ein Spielzeugmacher und ein Insektenretter, der alles reparieren konnte.“
Pressestimmen
"Das biografische Porträt (...) hat offensichtlich nicht den Anspruch, eine Nacherzählung zu sein. Auch wenn die zweistündige Dokumentation in die Vergangenheit steigt, ist sie für die Gegenwart gemacht. Und in dieser Hinsicht ist sie regelrecht erschütternd.", so die Berliner Zeitung.
"Der Film ist eine Hommage an einen unvollkommenen, aber innig geliebten Vater, eine Reise durch ein Jahrhundert Geschichte, die uns immer wieder zu den Perspektiven des vor den Nazis von Wien nach London geflohenen deutschsprachigen Exilliteraten Erich Fried führt. Blickwinkel die heute wieder furchtbar aktuell sind.", meint Kino-Zeit.
Regie Klaus Fried, Julia Albrecht
Drehbuch Klaus Fried
Kamera Ralf Ilgenfritz, Matthias Kreitschmann, René Jung
Schnitt Julia Albrecht
Mit Klaus Fried, Erich Fried, Astrid Proll, David Fried, Petra Fried
DE/AT 2025, 113 Min., dtF, ab 12