Wie viel Macht sollte ein einzelner Staat bei Fragen des internationalen Friedens und der Sicherheit haben?
Das Vetorecht der fünf Ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats (USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien) ist seit Gründung der Vereinten Nationen wiederholt Gegenstand internationaler Debatten. Angesichts zunehmender Krisen wird die Frage nach der Handlungsfähigkeit des Sicherheitsrats umso relevanter. Welche Reformmöglichkeiten könnten dazu beitragen, internationalen Frieden und Sicherheit wirksam zu stärken?
Der Dokumentarfilm ,The Veto‘ von Tim Slade greift diese Fragen auf. Anhand historischer und aktueller Beispiele und mit den Stimmen führender globaler Fachleute beleuchtet der Film die Debatten über den Einsatz des Vetos im Sicherheitsrat. Dabei geht der Film über die häufig angenommene Unmöglichkeit der Veränderungen hinaus und ergründet, welche Wege für Reformen möglich sind.
Sondervorstellung
Am 17. Februar um 17.30 Uhr lädt die Bundes-DGVN (Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen), zusammen mit den Landesverband Nord der DGVN, zu einer Vorführung des Films ,The Veto‘ mit anschließender Diskussion ein.
Im Anschluss an die Vorführung folgt eine Diskussion mit dem Regisseur Tim Slade, sowie weiteren Expertinnen und Experten bezüglich des Vetorechts im Sicherheitsrat. Ein Aspekt wird auch die deutsche Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat für die Jahre 2027 und 2028 sein.
Regie Tim Slade (Dokumentarfilm)
Mit Martin Kimani, Christian Wenaweser, Dr. Ardi Imseis, Julian Borger, Oleksandra Matviichuk
US 2025, 59 Min., engl.OF