Licht und Dunkel
Die Evangelische Akademie der Nordelbischen Kirche und die Katholische Akademie Hamburg zu Gast im Abaton
In der Reihe „Licht und Dunkel“ erwarten Sie aktuelle Filme und
kompetente Referentinnen und Referenten – für Gespräche,
die dazu anregen, genauer hinzusehen und mehr zu entdecken. „Licht und Dunkel“ begibt sich auf die Suche nach den Fragen,
die hinter den Zweideutigkeiten des menschlichen Lebens stecken.
| Die Filme |
| Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen | 7.4. um 19.30 mit Hajo Schomerus und Dr. Johann Hinrich Claussen |
| Chiko | 16.4. um 20.00 mit Sebastian Thümler |
| Der Kick | 17.4. um 17.00 mit Drehbuchautorin Gesine Schmidt |
| Die Fremde | 26.4. um 19.30 mit Hilal Sezgin |
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Chiko Regie Özgür Yildirim Termin mit Gästen 16.4. um 20.00
Für Chiko überhaupt kein Problem..., wenn da nicht Tibet wäre! Chikos Kumpel Tibet hält wenig von großen Bossen und krallt sich einen Teil der Ladung, was Brownie nicht durchgehen läßt. Chikos „Aufstieg“ beginnt blutig... Die Hauptrolle spielt Denis Moschitto (wie schon in der ,Kebab Connection‘). Ihm steht Moritz Bleibtreu als urgewaltiger Drogenboss gegenüber, der – auch ganz Familienvater! – für jeden seiner zahlreichen Flüche brav ins Familiensparschwein einzahlt... „Licht und Dunkel“ ![]() |
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Der Kick Regie Andres Veiel Termin mit Gast 17.4. um 17.00 Marcel Schönfeld hat seinen am Boden liegenden Kameraden Marinus Schöberl mit einen Fußtritt auf den Kopf getötet, nachdem er, sein Bruder Marco und ihr Bekannter Sebastian Fink ihr Opfer eine Nacht lang gequält hatten – im Sommer 2002 in dem Dorf Plotzow, nördlich von Berlin. Dokumentarfilmer Andres Veiel und die Drehbuchautorin Gesine Schmidt fuhren nach Plotzow und sprachen mit den Menschen. Das war zuerst nicht leicht. Niemand wollte (mehr) reden, nachdem die Presse über den Ort hergefallen war. Über Monate und mit vielen Besuchen gewannen die beiden das Vertrauen der Einwohner und sprachen mit den Eltern, Nachbarn, Lehrern, dem Bürgermeister und dem Täter.
Andres Veiel und Gesine Schmidt schufen aus den Aufzeichnungen der Gespräche ein (gleichnamiges) Theaterstück: zwei Schauspieler sprechen die Texte aller(!) Beteiligten. ,Der Kick‘ ist eine, an die Mittel des Films und den intimen Blick der Kamera angepaßte Inszenierung des Stücks. „Licht und Dunkel“ ![]() |
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Die Fremde Regie Feo Aladag Termin mit Gast 26.4. um 19.30 Umay lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn Cem in Istanbul. Eines Tages verlässt Umay ihren Mann, der sie immer wieder schlägt, und reist mit Cem nach Berlin – zu ihren Eltern. Zuerst geht alles gut. Doch als die Eltern schließlich erfahren, daß Umay nicht nach Istanbul zurückkehren will, wird die junge Frau in ihrer eigenen Familie zu einer Ausgestoßenen. Zögernd baut sie sich ein eigenes Leben in Berlin auf, und kehrt doch immer wieder zurück, sucht den Kontakt mit ihren Eltern... Der Film der Regisseurin Feo Adalag über einen Ehrenmord in Berlin lebt und atmet durch Sibel Kekillis präzise und präsente Darstellung der Umay. „Licht und Dunkel“ ![]() |
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„Ab nach Rio“ – Die Guggenheim-Akte Regie Jens Huckeriede (Dokumentarfilm) Dokumentarfilm über’s Erinnern In einem Labyrinth der Erinnerungen sehen wir Interviews mit Ivoné Simon (geb. Guggenheim) aus Brasilien; Michael und Claus Fritsche, den Söhnen des ehemaligen Hausbesitzers, sowie den Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Aleida Assmann, Prof. Dr. Gabriele Rosenthal und Dr. Claudia Curio. Termine im Mai und Juni ![]() |