dt. Trailer (FSK unbekannt)

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Die Geschichte des

Der Film ,Freistaat Mittelpunkt‘ erzählt die Geschichte des "Altonaer Bürgermeisters im Exil" oder des "Reichsbundesbishop", wie sich der Altonaer Ernst Otto Karl Grassmé gelegentlich selbst titulierte. Nach Diagnose einer Schizophrenie und seiner anschließenden Internierung mit Zwangssterilisation durch die Nationalsozialisten und aufgrund der verweigerten Wiedergutmachung in der Bundesrepublik entschied Grassmé sich für ein Leben im Moor als selbstgewähltem „Exil“. 

Der Film berichtet von einem Kapitel der nationalsozialistischen Diktatur, der Eugenik, von dem mangels Lobby nur selten aus der Perspektive der Betroffenen an die Öffentlichkeit gelangt ist. Der Film basiert auf Briefen von Ernst Otto Karl Grassmé an eine Teenagerin aus der Nachbarschaft, in denen er vom Leid in der Nazidiktatur und der verweigerten Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland berichtet. Sie zeigen seinen Humor und seinen Kampf für ein Leben in Würde: Im Wald, abseits von der Gesellschaft, die sie ihm zu nehmen versucht hat.

Der Kritiker Dietrisch Kuhlbrodt schrieb zum Film: „Der Film ergänzt fundamental die trockene, wissenschaftliche, an Akten ausgerichtete zeitgeschichtliche Forschung. Er ist anschaulich, zielt in sowas Anschauliches wie Altbekanntes, nämlich ins Gemüt. Oder anders ausgedrückt: er ist maximal anschauenswert. “

Freistaat Mittelpunkt

Drehbuch, Regie, Kamera, Produktion Kai Ehlers

Recherche mit Christian Meurer, Lothar Pigorsch, Olaf Plotz

Musik Chris Hirson

Stimmen Reinhold Ehlers, Kristina Krupp, Michael Ebert-Hanke

Mit Emmi Buttmann, Yvonne Schlofeld, Monika Glindmeier, Dirk Schäfer u.v.a.

DE 2019, 79 Min., dtF (mit engl.UT)

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