Die Rückkehr der Täter

Dokumentarfilme von Hannes Heer
 feste Termine im  FilmABC
 17.3. um 11:00 Uhr: Als Soldaten Mörder wurden

Hannes Heer

Eine Archäologie der Nazi- und der Nachkriegszeit

Hannes Heer, Jg. 1941, war nach dem Studium der Geschichte und Literatur Rundfunkautor, Regisseur, Kurator der Ausstellungen »Verbrechen der Wehrmacht« und »Die Vertreibung der Juden aus der Oper 1933 bis 1945«. Der Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille ist Autor zahlreicher Publikationen zu Wehrmacht, Krieg und Erinnerung. 

In dieser Reihe gibt Hannes Heer eine kurze Einführung, zeigt die unten präsentierte Auswahl seiner Filme und diskutiert im Anschluss mit seinen Gästen, die aufgrund ihrer Profession etwas zum jeweiligen Thema zu sagen haben.

Einen Flyer zur Reihe können Sie hier downloaden. 

17. März 2019 um 11 Uhr

Als Soldaten Mörder wurden.
Die deutsche Wehrmacht in Weißrussland.

Arte/ZDF 1997, 90 Min.
Gemeinsam mit Gerhard Thiel

Der Film zeigt – anhand von Dokumenten und gestützt auf die Aussagen deutscher und weißrussischer Zeitzeugen – wie die deutsche Wehrmacht während ihrer dreijährigen brutalen Besatzung für die Ermordung von Millionen sowjetischer Kriegsgefangener und Teilen der Zivilbevölkerung, darunter auch der Juden, verantwortlich oder mitverantwortlich war. Der Film wurde ausgestrahlt, während die vom Autor kuratierte Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht heftige Debatten auslöste. Völlig ungeplant wurde dieser Film ein Teil dieser bisher nie geführten Auseinandersetzung mit der Vergangenheit Nazideutschlands.