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Bernhard Wickis Antikriegsfilm von 1959

In seinem mit Preisen überhäuften Film schildert Bernhard Wicki wie eine Gruppe jugendlicher deutscher Soldaten – einem sinnlosen Befehl folgend – 1945 eine Brücke in einem kleinen Ort im bayrischen Wald gegen die vorrückenden Amerikaner verteidigt. Ihre Unbefangenheit bricht sich mit und zerbricht schließlich am grausamen Alltag des Krieges.

Auch heute noch beeindruckt dieser mittlerweile fünfzig Jahre alte Film und zählt zu den wenigen wirklich prägenden cinematographischen Statements gegen die Unsinnigkeit des Krieges. Schade nur, dass offensichtlich niemand etwas aus Werken wie diesen lernt.

Bernhard Wicki auf NDR-Retro: „Ich finde es sinnlos, Kriegsfilme zu machen, in denen auf beiden Seiten heftig geschossen wird und hier und da fällt auch einer und man sieht ihn auf fünfzig Meter Entfernung fallen. Oder wie in den Wildestfilmen, wo dann Gewehre und Pistolen losgehen und Leute werden totgeschossen: Sie bekommen einen schnellen Schlag und sind tot. So ist Sterben nicht.“

Die Brücke

Regie Bernhard Wicki

Drehbuch mit Michael Mansfeld, Karl-Wilhelm Vivier

nach dem Roman von Manfred Gregor

Kamera Gerd von Bonin, Horst Fehlhaber

Musik Hans-Martin Majewski

Besetzung Volker Bohnet, Fritz Wepper, Michael Hinz, Cordula Trantow, Volker Lechtenbrink, Michael Balzer, Günther Pfitzmann

DE 1959, 103 Min., dtF, ab 12

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