Früher war Remo ein gefeierter Jockey. Doch mit dem Erfolg kamen Alkohol und Drogen. Einmal mehr hat es Remo auf das Pferd geschafft und reitet an führender Position. Doch in der Kurve stürzt er mit seinem Pferd in einen Metallzaun…
Als „Dolores“ flieht Remo aus dem Krankenhaus. Möge ihm die Verkleidung im nächtlichen Buenos Aires helfen, denn Leute, denen er viel Geld schuldet, wollen seinen Kopf – in einem Film, der sich selbst mehr und mehr aus den Angeln hebt! Zwischen Realität und Rausch befeuert der Regisseur sein Werk mit immer ausgefalleneren Einfällen.
Die starkfarbigen Bilder dieser turbulenten Selbstfindung stammen von Timo Salminen, der – in einer anderen Welt, einer anderen Zeit – immer wieder Aki Kaurismäkis Kamera geführt hat.
Pressestimmen
"Der absurde Neo-Noir strotzt vor Wahnwitz, schwarzem Humor und schrägen Metaphern, religiösen Mythen und wundervoll inszenierten Tanzszenen. (...) Spürbar der Einfluss von Lynch, Godard, Fellini und Almodóvar.", sagt Szene Hamburg.
"Hauptdarsteller Nahuel Perez Biscayart ist eine Wucht, sein fragiles, aber stets neugieriges Spiel eine ganz eigene Performance.", schreibt der NDR. "Ein grotesker Ritt, ein absolutes Wagnis, das es definitiv lohnt, einzugehen."
"Dieser Films ist ein visueller Rausch, ein Abenteuer, eine genderfluide Liebesgeschichte mit Musicaleinlagen. Mühelos wechseln die Zeit- und Realitätsebenen nicht zuletzt dank einer Kameraführung, die man auf großer Leinwand erleben muss.", meint Radio Eins.
Regie Luis Ortega
Drehbuch mit Rodolfo Palacios, Fabian Casas
Kamera Timo Salminen
Besetzung Nahuel Pérez Biscayart, Úrsula Corberó, Daniel Cacho, Daniel Fanego
AR u.a.2024, 96 Min., span.OmU|dtF, ab 12