Westjordanland 1988: Der junge Noor wird bei einer Demonstration verletzt und seine Mutter Hanan erzählt die bewegende Geschichte ihrer Familie. Sie führt zurück zur Staatsgründung Israels 1948, welche die Palästinenser noch heute „nakba“ (Katastrophe) nennen. Noors Großvater Sharif weigert sich, Jaffa zu verlassen, wo sein Haus und sein Orangenhain stehen.
Doch der Krieg reißt die Familie auseinander. Im Moment ihres größten Schmerzes trifft sie eine schwere Entscheidung und gibt damit ein Zeichen der Hoffnung und der Versöhnung…
Die amerikanisch-palästinensische Regisseurin Cherien Dabis: „Der Film liefert den Kontext zu dem, was wir gerade erleben. Ein Kontext, den nur wenige Menschen kennen. Um die Situation heute zu verstehen, muss man auch dieses palästinensische Narrativ kennen, das kaum erzählt wird.“
Pressestimmen
"Für beide Seiten mit ihrer traumatischen Geschichte Empathie zu empfinden - das ist die Haltung, die dieser bewegende Film nahelegt.", schreibt der NDR.
"Davis einfühlsamer, elegisch-epischer Film macht noch einmal klar, dass es im arabisch-israelischen Konflikt keine klaren Täter und Opfer, Sieger und Besiegte, Gute und Schlechte gibt. Und er stellt diejenigen in den Mittelpunkt, die unter dem nicht enden wollenden Gewalt-Kreislauf aktuell am meisten leiden.", so Kulturnews.
Artechock begeistert der "Blick auf die palästinensische Seele, der nicht anklagt, sondern introspektiv ist; nicht verengt, sondern weit; nicht ideologisch, sondern menschlich."
Drehbuch, Regie Cherien Dabis
Kamera Christopher Aoun
Musik Amine Bouhafa
Besetzung Saleh Bakri, Cherien Dabis, Adam Bakri, Maria Zreik
DE/ZY/PS/US/JD/VA 2025, 146 Min., arab./hebr./engl.OmU| dt.F., ab 12