Die Familie von Paul und Conny mit dem erwachsenen Sohn Daniel lebt und arbeitet im eigenen Familienbetrieb, der Bagger verkauft, vermietet und auch repariert. Seit die Tochter bei einem Unfall tödlich verunglückt ist, hängt der Haussegen schief. Während Paul hofft, dass Daniel den Betrieb einmal übernimmt, träumt Daniel von einem Studium in den USA. Mutter Conny steht zwischen den beiden und kann nicht mehr vermitteln, vor allem seit Paul (der in einem Chor singt) sie mit der neuen Chorleiterin betrügt.
Der schweizer Regisseur Piet Baumgartner gliedert seinen Film strikt in drei Episoden: Daniel, Paul, Conny. Er zeigt den Fortgang des Verfalls dieser Familie in Ausschnitten, die jeweils in den Tagen um den Todestag der Tochter herum spielen.
Zur Unterhaltung in diesem intensiven Drama gibt es exquisite Bagger-Ballette. ,Bagger Drama‘ erzählt von einer Familie, die trotz aller Herausforderungen versucht, mit Verlust, Liebe und Schmerz umzugehen – ein berührender und auch lustiger Heimatfilm über Menschen, die suchen, und Maschinen, die unermüdlich weiterarbeiten.
Pressestimmen
"Es ist ein bemerkenswert souveränes Debüt: ein Film, der seiner eigenen Sprödigkeit vertraut und gerade dadurch emotional wird.", schreibt artechock.
"Beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2025 wurde Bagger Drama vollkommen verdient gleich mit zwei Preisen ausgezeichnet, für die beste Regie und das beste Drehbuch. Denn in den Bildern, die man nur schwer nacherzählen kann, entfaltet sich ein enormer Subtext. Und der ist im heutigen Kino selten geworden.", so epd Film.
"Tatsächlich aber greift ’Bagger Drama’ (...) ein universelles Thema auf, das Baumgartner dem Publikum so feinfühlig wie nicht zuletzt auch leise humorvoll zugänglich zu machen versteht.", meint filmdienst.de.
Drehbuch, Regie Piet Baumgartner
Kamera Pascal Reinmann
Musik Rio Wolta
Beseztung Bettina Stucky, Phil Hayes, Vincent Furrer, Maximilian Reichert, Karin Pfammatter
CH 2024, 94 Min., dtF, ab 12