Der südkoreanische Polizeichef Bum-seok wird zu einem Fund außerhalb des Ortes gerufen. Da liegt eine Kuh auf der Straße: mit riesigen Wunden von einem offensichtlich „sehr großen“ Angreifer massakriert. Könnte es ein Tiger gewesen sein? Aber können die durch die verminte Grenze kommen? Selbst für Bären sind die Wunden zu groß. Bei der Rückkehr in die Stadt geht das Unheil erst richtig los. Straßen und Häuser sind komplett verwüstet! Leichen liegen herum, Autos liegen rum wie Spielzeug, überall ist nur noch Zerstörung.
Tatsächlich hat Regisseur Na Hong-jin für seinen Katastrophenfilm ein Set geschaffen, wie man es an Unordnung und Chaos selten gesehen hat. Die Monster, die hier nach Belieben rumbolzen, bekommt man erst in der zweiten Hälfte des Films zu sehen. ,Hope‘ ist ein wilder und sehr eigenwilliger Horrorfilm!
Der Titel soll keine Hoffnung machen, er stammt vom Ort „Hope Harbour“, wo alles spielt.
Pressestimmen
"Einen Film wie diesen wird es dieses Jahr nicht noch einmal geben. Den Mutigen gehört das Vergnügen. Abspann abwarten lohnt.", schreibt die taz.
"Na Hong-jin erfindet nicht nur das Genre, sondern das Kino selbst neu – indem er es an seine Ursprünge zurückführt: Ins Universum von Georges Méliès; Kino als Spektakel, als Zirkus und Achterbahnfahrt.", sagt artechock.
"Die große Leistung des Films liegt genau in seiner frenetischen und nahezu unerschöpflichen Bewegung. Das Gefühl von Geschwindigkeit, Wucht und Chaos ist mit außergewöhnlicher Präzision choreografiert.", so der SWR.
Drehbuch, Regie Na Hong-jin
Kamera Hong Kyung-Pyo
Musik Michael Abels
Besetzung Jung-Min Hwang, In-sung Zo, Jung Ho-Yeon, Michael Fassbender, Alicia Vikander, Taylor Russell
KR 2026, 157 Min., engl./kor.OmU, ab 16