dt. Trailer (FSK ab 12)

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Eine Lanze für Maureen Kearney

Sie heißt Maureen Kearney und war 2012 schon einige Jahre Personalrätin bei Areva. Das ist der Konzern, der in Frankreich die Atomkraftwerke baut. Ihre Aufgabe war es, sich um die Angestellten zu kümmern. Mit einem neuen Chef ändert sich das Klima in der Firma grundsätzlich – zum Schlechteren. Das Personal wird unter Druck gesetzt, wie es das vorher nicht gab. Obendrein bekam sie durch einen Whistleblower Informationen über plötzlich angesetzte Verhandlungen mit den chinesischen Atomfirmen. Da sie einen erheblichen Abfluss von Fachwissen an die Chinesen befürchtet, setzt sie sich vehement gegen diese Deals ein. Aber das ist alles nur das Vorspiel.

Schnell bekommt auch Maureen Kearney den Druck zu spüren, mit dem bei Areva versucht wird, Probleme zu regeln. Dazu gehören bald auch anonyme Drohungen. Am 17. Dezember findet ihre Putzfrau Maureen nackt und gefesselt auf einem Stuhl. Man hat ihr ein großes A auf den Bauch geritzt…

Die Polizei war recht bald überzeugt, dass der Überfall von ihr gestellt wurde. Konfuse Aussagen der offensichtlich geschockten Frau förderten diese Vermutung (oder Unterstellung) wohl. Tatsächlich wurde sie von einem Gericht in diesem Punkt als Schuldige verurteilt. Sie gab jedoch nicht auf und erreichte Jahre später, dass dieses Urteil zurückgenommen wurde.
Mehr war nicht drin!

Außer vielleicht … einen Film zu machen. Die Journalistin Caroline Michel-Aguirre hatte den zweiten Prozess verfolgt, sie forschte weiter und fasste ihr umfangreiches Material in einem Sachbuch ,La Syndicaliste‘ zusammen. Im Film von Jean-Paul Salomé spielt Isabelle Huppert – die schon in ,Eine Frau mit berauschenden Talenten‘ für ihn die Drogenkönigin Daronne gespielt hatte –  die tapfere Gewerkschaftsfrau.

Die Gewerkschafterin

Regie Jean-Paul Salomé

Drehbuch mit Fadette Drouard

nach der Biografie von Caroline Michel-Aguirre

Kamera Julien Hirsch

Musik Bruno Coulais

Besetzung Isabelle Huppert, Grégory Gadebois, Yvan Attal, Marina Foïs, Alexandra Maria Lara

FR 2022, 121 Min., dtF, ab 16

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