"Kein Land für Niemand" begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration wird zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.
Durch exklusive Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt der Film die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet? Ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen – sondern eine über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.
Sondervorstellung
Am Freitag, 30. Januar um 17.15 Uhr läuft der Film mit anschließendem Gespräch mit einem Regisseur der Doku (tba) ein.
In Kooperation mit Refugee Law Clinic Hamburg und Students for Future sowie dem AStA und Green Office der Uni Hamburg
Der Eintritt ist frei. Freikarten gibt es am Veranstaltungstag an der Kinokasse.
Drehbuch, Regie Maximilian Ahrens, Maik Lüdemann (Dokumentarfilm)
DE 2025, 112 Min., dtF, ab 12