Luisa lebt seit kurzem in der Wohngruppe einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung am Rande einer deutschen Kleinstadt. Dort erhält sie Unterstützung in ihrem oft turbulenten Alltag. Luisa ist neugierig, was das Leben für sie bereithält. Sie liebt Partys, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich auf Flirts und kleine Abenteuer ein.
Unbemerkt wird Luisa langsam stiller, in der Wohngruppe geht das alltägliche Leben weiter, bis eines Tages herauskommt, dass sie schwanger ist. Der Verdacht auf sexuellen Missbrauch liegt nahe. Luisa will sich aber nicht öffnen und die behördlichen Ermittlungen werden zur Belastungsprobe für sie, die Beziehung zu ihrem zeugungsunfähigen Freund Anton und das gesamte Personal der Wohneinrichtung.
,Luisa‘ entstand als Koproduktion von werkgruppe2-filmproduktion, Hanfgarn&Ufer und dem ZDF. Der Film wurde mit einem professionellem Cast aus zehn Schauspieler:innen MIT und zehn Schauspieler:innen OHNE Behinderung realisiert. Das hat es so in Deutschland noch nicht gegeben.
Pressestimmen
"Durch die sorgfältige Recherche und die Intensität der Schauspieler*innen ist ’Luisa’ ein besonderer Film. Im Feld inklusiver Filmproduktion ist er weit vorn: Er bringt die Perspektive der Schauspieler*innen mit Behinderung umfassend ein.", so die taz.
"Eine kunstvolle visuelle Gestaltung und Bildsprache. Geschickt – und ganz bewusst – arbeitet sie mit Reflexionen, Unschärfen und Spiegelungen, um darüber die Gefühlswelt ihrer Hauptfigur zum Ausdruck zu bringen.", schreibt Programmkino.de.
"’Luisa’ ist ein Film, der über Repräsentation Verständnis erzeugt und den Blick schärft.", findet epd Film.
Regie Julia Roesler
Drehbuch mit Silke Merzhäuser
Kamera Frank Amann
Musik Insa Rudolph
Besetzung Celina Scharff, Trixi Strobel, Katharina Bromka, Michael Schumacher, Melanie Lux, Josefine Großkinsky
DE 2025, 94 Min., dtF, ab 12