Eine Theatertruppe probt Anfang der 40er Jahre in Warschau im perfekten Nazi-Outfit ein zeitkritisches Stück über den Nationalsozialismus. Die haben Polen besetzt. Das Stück wird abgesetzt, um die Deutschen nicht zu reizen.
In einer gewagten – von der Schauspielertruppe natürlich genial gespielten – Aktion werden die Nazi-Kostüme dann doch noch gebraucht...
In der ironischen Verwechslungskomödie beweist Ernst Lubitsch 1942: Schauspieler sind unausstehlich charmant, Shakespeares Shylock-Monolog passt in jede Situation, hemmungslose Hochstapelei ist das Fundament der Nazi-Macht und ... Kleider machen Führer.
Zum 100. von Werner Grassmann
„Sein oder Nichtsein“ ist der Start der „100er Filmreihe" zum 100. Geburtstag von Abaton-Gründer Werner Grassmann. Wir zeigen Filme von Hundertjährigen, die - genau wie Werner Grassmann - im Jahr 1926 geboren wurden.
Dazu gehört Marilyn Monroe (1.6.1926) mit „Manche mögen’s heiß“ oder Klaus Kinski (18.10.1926) mit „Aguirre, der Zorn Gottes“, Mel Brooks (28.6.1926) mit „Spaceballs“ und „Frühling für Hitler“, Harry Dean Stanton (14.7.2026) mit „Paris, Texas“, Bryan Forbes (22.7.1926) mit „Stepford Wives“ von 1975, Norman Jewison (21.7.1926) mit „The Thomas Crown Affair“, Sergio Corbucci (6.12.1926) mit „Django“, Andrzej Wajda (6.3.1926) mit „Asche und Diamant“ und eventuell noch viel viel mehr.
Wir starten die Reihe im Oktober nach dem Filmfest Hamburg und geben dann die Termine bekannt.
Regie Ernst Lubitsch
Drehbuch Edwin Justus Mayer
Kamera Rudolph Maté
Musik Werner Richard Heymann
Besetzung Carole Lombard, Jack Benny, Robert Stack, Felix Bressart, Sig Ruman
USA 1942, 98 Min., s/w, ab 12