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Johnny Depp lost in the West

Im Wilden Westen gilt ein Buchhalter nicht als richtiger Mann, und ist deshalb früher oder später ein toter Mann. Als der Buchhalter mit dem ominösen Namen William Blake in dem kleinen Ort ganz am Ende der Eisenbahnlinie ankommt, ist sein Job bei den Metallwerken des mächtigen John Dickinson schon weg. Leider stirbt Johns Tochter bei einem Schusswechsel, in den William dummerweise verwickelt ist. William flieht in die Wildnis … irgendwohin.

Auf seinem Ritt durch ein filmisches Zwischenreich im Schatten von John Ford und Arthur Penn wird der totgeweihte Held begleitet und beschützt von Nobody, einem wortgewaltigen Indianer, der das Werk des englischen Dichters William Blake(!) kennt.

Zu der einfachen, starken Gitarrenmusik von Neil Young reiten die beiden ungleichen Helden von Schwarzblende zu Schwarzblende durch Jim Jarmuschs Rätselreich der Filmgeschichte. Zur Einstimmung trifft Depp in einer schönen Sequenz (noch im Zug) auf Crispin Glover, der ihm Grundsätzliches über den Westen beibringt.

Dead Man
Start war 19. März

Drehbuch, Regie Jim Jarmusch

Kamera Robby Müller

Musik Neil Young

Schnitt Jay Rabinowitz

Besetzung Johnny Depp, Gary Farmer, Crispin Glover

US 1995, 121 Min., engl.OmU, ab 6

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