Die Brüder Arkadij und Boris Strugatzki haben ihren Science-Fiction-Roman „Stalker“ in einem endzeitlich verlorenen Raum, in einer von kalter Fäulnis angenagten Stadt am Rande der „Zone“ angesiedelt. Wie diese verbotene, abgeschirmte Region entstand, wird nicht verraten. Gerüchte erzählen, dass man in der Zone eine Anwort auf alle seine Fragen findet.
„Es wird keine Rückkehr geben“, sagt der Stalker, als er die Draisine zurückschickt, mit der er und seine beiden Begleiter, ein Wissenschaftler und ein Schriftsteller, tief in die Zone eingedrungen sind, und er warnt, die Naturgesetze hätten jetzt keinerlei Bedeutung mehr…
Die Verschmelzung von philosophischem Diskurs mit der Tarkowskischen Bildwelt konfrontiert den Zuschauer mit einem vielschichtigen Film über den Zustand des Menschen im ausgehenden 20. Jahrhundert.
Regie Andrej Tarkowskij
Drehbuch mit Arkadij und Boris Strugatzki
Kamera Georgi Reberg, Aleksandr Knyazhinski
Musik Eduard Artemiev
Besetzung Aleksandr Kadjanowski, Anatoli Solonizyn, Nikolai Grinko, Alisa Freyndlikh, Vladimir Zamanski, Natasha Abramova
UdSSR 1979, 160 Min., dt.F.|OmU, ab 12