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Die „White Helmets“ in Aleppo

Der syrische Filmemacher Feras Fayyad hat zusammen mit dem dänischen Cutter Steen Johannessen diesen mehr als aktuellen Dokumentarfilm auf die Beine gestellt, der drei Mitgliedern der „White Helmets“ auf Schritt und Tritt folgt, wenn sie nach den Bombardierungen die zerstörten Häuser nach verschütteten Überlebenden durchsuchen.

Ohne besondere Vorbereitungen werden wir in das Chaos der unter den russischen Bomben sterbenden Stadt geworfen. Nach und nach lernen wir Mahmoud, Subhi und Khaled näher kennen und verstehen, warum sie sich weiter durch den Schutt wühlen, wo es schon fast niemanden mehr zu retten gibt.

Der Film, der zwischen Herbst 2015 und Herbst 2016 gedreht wurde, zeigt das tägliche Leben in der zerstörten Stadt ohne Beschönigung. ,Last Men in Aleppo‘ ist eine dänische Kooperation mit dem Aleppo Media Center sowie SWR und arte.

Beim Sundance-Festival, das am 29. Januar zu Ende ging, wurde ,Last Men in Aleppo‘ als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet (World Cinema Grand Jury Prize: Documentary).

 

Die letzten Männer von Aleppo
The Last Men in Aleppo
Start war 16. März 2017

Regie Feras Fayyad, Steen Johannessen (Dokumentarfilm)

Kamera Fadi al Halabi, Thaer Mohammed, Mojahed Abo Al Joud

Schnitt Steen Johannessen, Michael Bauer

Musik Karsten Fundal

SY/DK 2017, 104 Min., O.m.U.

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