Tildas Tage sind streng durchgetaktet: studieren, im Supermarkt kassieren, schwimmen, sich um die kleine Schwester Ida kümmern – und an schlechten Tagen auch um die alkoholabhängige Mutter. Zu dritt wohnen sie im traurigsten Haus der Fröhlichstraße in einer Kleinstadt, die Tilda schon lange verlassen haben wollte. Ihre Freunde sind längst weg, leben in Amsterdam oder Berlin, nur Tilda ist geblieben.
Irgendjemand muss ja für Ida da sein, muss Geld verdienen und die Verantwortung tragen. Nennenswerte Väter gibt es keine, die Mutter ist die meiste Zeit unbrauchbar.
Eines Tages geraten die Dinge in Bewegung: Tilda bekommt eine Promotion in Berlin angeboten. Eine Zukunft blitzt auf, die Freiheit verspricht. Und Viktor taucht auf, der – genau wie sie – immer 22 Bahnen schwimmt. Doch als Tilda schon beinahe glaubt, es könnte alles gut werden, gerät die Situation zu Hause immer mehr außer Kontrolle…
Nach dem Roman von Caroline Wahl mit einer sehr überzeugenden Luna Wedler in der Hauptrolle.
Regie Mia Maariel Meyer
Drehbuch Elena Hell nach dem Roman von Caroline Wahl
Kamera Tim Kuhn
Besetzung Luna Wedler, Zoë Baier, Jannis Niewöhner, Laura Tonke, Sabrian Schieder
DE 2025, 102 Min., dtF, ab 12