Das Leben in der Region Limburg im Süden der Niederlande, wo die Vergangenheit vor allem aus Torfstechen und Armut bestand, ist auch heute nicht unbedingt sehr rosig. Der junge Jos ist ein gutes Beispiel dafür. Eigentlich ist es seine ganze Familie: Lauter Verlierer-Typen. Mit nix von der Hand in den Mund, mehr geht nicht. Außer vielleicht ein kleiner Überfall…
Sein Schwiegersohn Özgür gibt Jos einen Tipp für einen super-lukrativen Drogen-Deal. Jos greift sofort zu und träumt, wie es wäre, alle Probleme mit einem Schlag los zu sein.
Aber das Ding – es ging um Brieftauben als Kuriere – läuft aus dem Ruder und jetzt schuldet Jos erstens noch mehr Geld und zweitens ganz unbequemen Menschen.
Auf der Flucht verlassen er und seine Kumpane die Tarantino-Welt und gelangen in eine obskure Märchenwelt. Dort trifft Jos seinen Vater, der im Moor nach einem Goldhelm gräbt, dessen Fluch angeblich die Familie immer wieder abstürzen lässt. Dort sind auch die „weißen Frauen“ und andere Gestalten aus der Mythologie Westeuropas. Aber die Wirklichkeit ist dort auch, wirste schon sehen.
Pressestimmen
"Mit einem lustvoll-finsteren Humor wandelt ’Fabula’ zwischen groteskem Märchen, handfestem Krimi und boshafter Gesellschaftssatire.", schreibt filmstarts.de.
"Die wild fabulierende Gangsterkomödie wirkt so, als hätten die Filme der Coen-Brüder und Quentin Tarantinos mit Federico Fellinis und Terry Gilliams Werken ein Kind gezeugt. Das Licht der Welt erblickt hat eine irre Irrfahrt, bei der das Kinopublikum nie weiß, was es hinter der nächsten Kurve erwartet, sich aber diebisch darauf freut.", so film-rezensionen.de.
"Es fällt schwer, ’Fabula’ nun als Märchen, Horrorfilm, Krimi, Komödie oder Satire einzuordnen. Gerade das macht den Film so gut. Tiefschwarzer, niederländischer Humor vom Feinsten!", meint der Hessische Rundfunk.
Drehbuch, Regie Michiel ten Horn
Kamera Robbie van Brussel
Musik Djurre de Haan
Besetzung Fedja Van Huet, Sezgin Gülec, Livia Lamers, Michiel Kerbosch, David Kross, Georg Friedrich
NL/BE/DE 2025, 127 Min., niederl. OmU, ab 16