Der Tormann Josef Bloch wird bei einem Auswärtsspiel seiner Mannschaft wegen eines Fouls vom Platz geschickt. Das wirft ihn völlig aus der Bahn. Er irrt durch die fremde Stadt, verbringt die Nacht mit einer Kinokassiererin und erdrosselt sie am nächsten Morgen. Aber statt sich zu stellen oder zu fliehen, fährt Bloch daraufhin zu einer Ex-Freundin aufs Land und wartet dort passiv auf seine Verhaftung durch die Polizei.
Wenders’ Vorbild für seinen Erstlingsfilm war erklärtermaßen die Bildsprache von Hitchcock-Filmen. Er folgte der sehr „filmischen“ Vorlage von Peter Handke minutiös.
Mit seinem Kameramann Robby Müller und seinem Cutter Peter Przygodda, die schon bei seinem Abschlußfilm an der Münchner Hochschule dabeigewesen waren, setzte er mit ,Die Angst des Tormanns‘ eine Arbeit fort, die dieses Team für Jahre zusammenschweißen würde.
Drehbuch, Regie Wim Wenders
nach dem Roman von Peter Handke
Kamera Robby Müller
Schnitt Peter Przygooda
Musik Jürgen Knieper
Besetzung Arthur Brauss, Kai Fischer, Erika Pluhar, Libgart Schwarz, Rüdiger Vogler
DE/AT 1971, 100 Min., dtF