Früher war Jay Koch und in Paris mit einer Japanerin verheiratet. Das Paar hat eine Tochter. Dann hat seine Frau sich scheiden lassen und ist mit der Tochter Lily zurück nach Japan.
Ein paar Jahre danach hängt Jay den Job an den Nagel und zieht nach Tokio. Heute arbeitet er als Taxifahrer und nutzt seine Fahrten durch die Stadt, um nach seiner Tochter Ausschau zu halten…
Eines Tages steigt ein junges Mädchen in seinen Wagen und Jay ist überzeugt, dass es seine Tochter ist … die er nicht sehen darf – denn in Japan gibt es ein Gesetz, dass es dem Partner, der das Sorgerecht nicht bekommt, verbietet, das Kind zu sehen.
Romain Duris spielt hier eine Variante von ,Lost in Translation‘, die nicht nur eine Eigenheit des japanischen Rechts zum Thema hat, sondern auch dieses Gefühl, dabei zu sein, aber nicht dazu zu gehören.
Pressestimmen
"Der wohl unkitschigste Japanfilm aller Zeiten." Und: "Eine extrem anrührende Kinoperle.", schreibt Szene Hamburg.
"Hauptdarsteller Romain Duris fühlt man sich verbunden, bereits von der ersten Einstellung an. (...) Der Star überzeugt vollkommen, ist nahezu durchweg präsent, dabei frei von Allüren.", so Die Rheinpfalz.
Regie Guillaume Senez
Drehbuch mit Jean Denizot
Kamera Elin Kirschfink
Musik Olivier Marguerit
Besetzung Romain Duris, Judith Chemla, Mei Cirne-Masuki, Yumi Narita, Shungiku Uchida
FR 2024, 99 Min., frz.OmU|dtF, ab 12