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Eine kleine Ballade zur Identität

Soo-ha lebt nach ihrem Studium in Seoul wieder in Sokcho und arbeitet in einem Hotel. Soo-ha hat einen französischen Vater, der – so sagt die Mutter – verschwunden ist, bevor er wusste, dass sie schwanger war. Die junge Frau fragt sich, was ihre französischen Wurzeln zu bedeuten haben. Jedenfalls hat sie die Sprache erlernt. Das ist der Grund, weshalb der Chef des Hotels ihr den Auftrag gibt, sich um den Gast aus Frankreich zu kümmern, der für „längere Zeit“ ein Zimmer im Hotel gebucht hat. Der Mann heißt Yan Kerrand und Soo-ha weiß bald, dass er ein bekannter Comic-Zeichner ist.

Die vorsichtige Beziehung, die sich zwischen dem wortkargen Franzosen und der jungen Koreanerin entwickelt, gibt Soo-ha Gelegenheit, herauszufinden, aus welchen Anteilen ihre mulitlaterale Persönlichkeit sich zusammensetzt.

Die koreanisch-französische Autorin Elisa Shua Dusapin hat den gleichnamigen Roman geschrieben. Der japanische Regisseur Koya Kamura ist in Frankreich geboren und hat dort studiert. Er sagt von sich: „Ich bin kein Franzose, aber noch weniger ein Japaner.“

Sokcho ist eine Stadt in Südkorea, 50km südliche der Grenze zu Nordkorea am Japanischen Meer.

Winter in Sokcho
Start war 5. Februar

Regie Koya Kamura

Drehbuch mit Stéphane Ly-Cuong

nach dem Roman von Elisa Shua Dusapin

Animationen Agnès Patron

Kamera Élodie Tahtane

Musik Delphine Malausséna

Besetzung Roschdy Zem, Bella Kim, Park Mi-hyeon, Tae-ho Ryu, Doyu Gong, Kyung-soon Jung

FR/KR 2024, 105 Min., frz./kor.OmU, ab 12

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