Der Mann (hinter dem Tom Cruise steckt) heißt Digger Rockwell, stammt aus den Südstaaten, hat verdammt viel Öl gefördert und einen verdammt dicken Bacuh (und graue Haare und eine todkranke Katze). Vor allem aber hat er eine Umweltkatatrophe angestoßen, die locker den Planeten unbewohnbar machen kann. Aber zum Glück gibt es da den amerikanischen Präsidenten in Form von John Goodman. Der sagt: „Digger hat uns das eingebrockt. Digger gräbt uns da auch wieder raus.“ Das macht Mut.
Nach diesen Lapalien können wir zu dem Satz kommen, den der Geheimnisse-wahrende Warner-Verleih sich als Promo-Satz ausgedacht hat: „Der mächtigste Mann begibt sich auf eine hektische Mission, um zu beweisen, dass er der Retter der Menschheit ist, bevor das von ihm verursachte Desaster alles zerstört.“
Regie führte Alejandro González Iñárritu, der mit Filmen wie ’Amores Perros’, ’Babel’ oder ’The Revenant’ berühmt wurde.
Pressestimmen
"In seiner artifiziellen Farbgebung erinnert es bisweilen an Wes Anderson, zugleich steckt in der pastellenen Inszenierung eine große Lust an verspielter Illusionskunst.", schreibt die taz. "Eine Satire der besonderen Art."
"Es braucht diese Schauspielgrößen, um die schwierige Aufgabe, die der Film ihnen stellt, auch nur im Ansatz zu bewältigen. Denn ’Digger’ spielt mit einigen doppelten Böden und changiert zwischen den emotionalen Färbungen wie ein Ölteppich in der Sonne.", so die Frankfurter Allgemeine.
"Sein kühnes Konzept einer Satire über die Rolle der Satire funktioniert blendend, auch wenn manche Absurdität gleichauf mit der Realität ist.", sagt der NDR.
Regie Alejandro González Iñárritu
Drehbuch mit Sabina Berman, Alexander Dinelaris, Nicolás Giacobone
Kamera Emmanuel Lubezki
Musik Bryce Dessner
Besetzung Tom Cruise, Sandra Hüller, Riz Ahmed, John Goodman, Michael Stuhlbarg, Jesse Plemons
US/MX/UK 2026, 129 Min., engl.OmU, ab 12