Zwei Autostunden von Djakarta entfernt leben Johan und seine Mutter mit ihren Tieren in einem Krokodilpark. Ab und zu gibt es Vorführungen für Touristen. Den Rest der Zeit verbringen die beiden mit der Pflege der träge-schläfrigen Tiere.
Auch wenn es ihm nicht leicht fällt: Johan tut alles, was seine Mutter von ihm verlangt. Die „Liebe“ seiner Mutter wird für den jungen Mann mehr und mehr zur Last. Als Johan sich in eine junge Frau verliebt, stürzt das labile Kartenhaus seiner Beziehung zur Mutter zusammen…
Der indonesische Regisseur Tumpal Tampubolon hat sich als Drehbuchautor einen Namen gemacht. In seinem ersten Spielfilm kombiniert er eine Coming-of-Age-Story mit Fantasyelementen.
Pressestimmen
"Falls in den vergangenen Jahren überhaupt Filme aus Indonesien in westlichen Ländern veröffentlicht wurden, waren das meist nicht jugendfreie Genre-Reißer von Thriller bis Horror. Davon ist „Crocodile Tears“ weit entfernt – dennoch geht von dieser eigenwilligen Coming-of-Age-Geschichte eine Atmosphäre unterschwelliger Bedrohung aus.", erklärt Kunst+Film.
"’Crocodile Tears’ ist keiner dieser Thriller, die mit der Tür ins Haus fallen, sondern setzt auf ein untergründiges Brodeln, eine schleichende Eskalation.", schreibt Kino-Zeit.
"Gerade wegen seiner Vieldeutigkeit dürfte Crocodile Tears lebhafte Diskussionen auslösen und macht Appetit auf das nächste Werk dieses Filmschaffenden.", meint artechock.
Drehbuch, Regie Tumpal Tampubolon
Kamera Teck Siam Lim
Musik Kin Leonn
Besetzung Yusuf Mahardika, Zulfa Maharani, Marissa Anita
IS/SG/FR/DE, 98 Min., OmU, ab 12