Der schöne Titel des Films ist in Wirklichkeit erst einmal der Titel eines Ein-Personen-Stücks der israelischen StandUp-Comedian Noam Shuster-Eliassi. Sie als Komikerin vorzustellen, ist wohl nicht die treffendste Beschreibung, denn nichts deutete darauf hin, dass sie eine Karriere im Comedy-Bereich machen würde.
Als Tochter einer iranischen Mutter und eines rumänischen Vaters wuchs Noam Shuster-Eliassi in der einzigen Gemeinde ihres Landes auf, in der Israelis und Palästinenser freiwillig und mutwillig zusammenleben. Ein utopisches kleines Dorf mitten in der Wüste. Die Archivbilder von Neve Shalom/Wahat al-Salām („Oase des Friedens“) zeigen, wie Kinder sich an den Händen halten. Das charismatische Mädchen, das schnell zum Symbol einer auf Frieden und Brüderlichkeit gegründeten zukünftigen Generation wurde, wuchs auf, indem es Hilary Clinton, Jane Fonda oder dem Dalai Lama die Hand schüttelte … bevor die junge Frau, die fließend englisch, hebräisch und arabisch spricht, als Co-Direktorin der NGO Interpeace eine Botschafterin bei der UNO wurde, die in Israel mit allen Arten von Randgruppen arbeitete.
Nachdem die UNO ihre Organisation aus politischen Erwägungen nicht mehr unterstützte, wandte sich sich der ROI-Community zu, wo sie ihre Erfahungen das erste Mal in komödiantischer Form vortrug…
Der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt, und der Film zeigt viele Highlights aus ihrem aktuellen Programm, vergisst aber nicht, die Frau und ihre Erfahrungen im Gespräch vorzustellen.
Regie Amber Fares (Dokumentarfilm)
Drehbuch mit Rachel Leah Jones, Rabab Haj Yahya
Kamera Philippe Bellaïche, Amit Chachamov, Amber Fares
Musik Willaim Ryan Fritch
Mit Noam Shuster Eliassi
US/FR 2025, 93 Min., div.OmU