In Benin geboren, im Senegal aufgewachsen, studierte Acogny in Paris und reiste mehr als fünf Jahrzehnte lang um die Welt. Sie beruft sich auf Martha Graham einerseits und eine Zusammenschau afrikanischer Tanzbewegungen andererseits. Ihre einzigartige Tanztechnik wurde in den internationalen Kanon des modernen Tanzes aufgenommen.
Heute unterrichtet Germaine Acogny in ihrer Tanzschule „Ecoles des Sables“ im Senegal. Mit ihren Schüler:innen, die von allen Kontinenten in den Senegal kommen, übt sie diese Art zu Tanzen und sagt Dinge, wie: „Man soll nicht deinen Körper sehen, man soll Dich sehen.“
Der Film von Greta-Marie Becker zeigt nicht nur die von Kamerafrau Sophie Maintigneux eingefangene Arbeit in den luftigen Hallen, bei der die fast 80jährige auch gerne an ihre jungen Gehilfinnen abgibt, sondern zeigt auch ihre internationale Karriere in Filmausschnitten aus ihren Auftritten.
Sondervorstellung
Am Freitag, dem 5. Juni um 18 Uhr zeigen wir den Film mit Regisseurin Greta-Marie Becker.
In Kooperation mit Kampnagel
Drehbuch, Regie Greta-Marie Becker (Dokumentarfilm)
Kamera Sophie Maintigneux
Musik Fabrice Bouillon La Forest
Mit Germaine Acogny, Helmut Vogt, Alesandra Seutin, Wesley Ruzibiza
DE/FR/SN 2025, 93 Min., ab 0