Der nicht mehr ganz junge Irakli findet einen Brief seiner Tochter, in dem sie sich für ihr plötzliches Verschwinden entschuldigt. Sie würde auf eine Foto-Reise gehen, um für eine Zeitung alte Fußballplätze in kleinen georgischen Orten zu fotografieren.
Als sich nach ein paar Wochen die Zeitung bei Irakli meldet und klarmacht, dass man seit dieser Zeit nichts mehr von Lisa gehört habe, ist ihr Vater beunruhigt. Irakli begibt sich auf ihre Spur, begleitet von Levani, dem „Freund“ seiner Tochter…
Was folgt, ist Roadmovie und Naturfilm gleichzeitig.
„Eher nebenbei registriert ,Dry Leaf‘ die Zerstörungen der Gegenwart und schafft zugleich etwas, das von großer Schönheit ist und nicht ganz von dieser Welt.“ schreibt der filmdienst.
Pressestimmen
"Poesie pur.", schreibt der Stern. "Einen im besten Sinn eigenwilligen Kunstgenuss, der dazu anregt, über das eigene Woher und Wohin in der Welt nachzudenken."
"Das Eigenleben seiner niemals ganz zur Ruhe kommenden Bilder erinnert manchmal an David Lynchs Spiel mit den pixeligen Geheimnissen der Mini-DV-Bilder in ’Inland Empire’ – eine Reflexion über unsere Wahrnehmung. Hier allerdings lauert in den Illusionen nicht der Horror, sondern ein märchenhafter Zauber.", so epd Film.
Drehbuch, Regie, Kamera Aleksandre Koberidze
Musik Giorgi Koberidze
Besetzung David Koberidze, Otar Nijaradze, Irina Chelidze, Giorgi Bochorishvili, Vakhtang Fanchulidze
DE/Georgien 2025, 186 Min., georg.OmU