Die Mutter des 14-jährigen Seita und seiner 4-jährigen Schwester Setsuko kommt beim US-Luftangriff auf Kobe im Zweiten Weltkrieg ums Leben. Die beiden Kinder sind ganz auf sich allein gestellt. Seita sorgt ebenso aufrichtig wie verzweifelt für sich und seine Schwester. Er stiehlt Essen und organisiert ihre Zuflucht in einem verlassenen Luftschutzbunker. Als die Vorräte knapp werden, klammern sich die Geschwister in ihrer traurigen Realität an flüchtige Glücksmomente.
Der Regisseur und Studio-Ghibli-Mitbegründer Isao Takahata hat mit viel Sensibilität eines der eindrucksvollsten Werke der Animations- und Filmgeschichte geschaffen.
Nach den persönlichen Erlebnissen des Kobe-Überlebenden Nosaka Akiyuki zeigt ,Die letzten Glühwürmchen‘ sowohl die Schönheit des menschlichen Geistes als auch seine erschütternde Grausamkeit.
Drehbuch, Regie Isao Takahata (Animation)
Kamera Nobuo Koyama
Musik Yoshio Mamiya, Michio Mamiya
Stimmen (dtF) Oliver Sherkus, Leni Mitschke
JP 1988, 90 Min., jap.OmU|dtF, ab 6