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Drei Schicksale in Mexiko-City

Ein alter Mann, früher Revolutionär, nach 20 Jahren Gefängnis liebt er Hunde mehr als Menschen. – Ein junges, erfolgreiches Model hockt mit einem Beinbruch in ihrer Wohnung: Valeria vermisst ihren Schoßhund. – Ein junger Mann, der seine Schwägerin liebt und beginnt mit Hundekämpfen Geld zu verdienen, um mit ihr „woanders“ hinzugehen.

Der Debütfilm des mexikanischen Regisseurs Alejandro González Iñárritu erzählt drei raue Geschichten aus Mexiko-City, verknüpft durch einen Verkehrsunfall, der das Leben der drei Protagonisten nachhaltig verändert.

Wer auf Iñárritus starken, wilden Erstlingsfilm zurückschaut (der inzwischen digital restauriert wurde), den erwartet eine ebenso brutale wie liebevolle Filmwelt aus der Feder von Iñárritu und seinem genialen Drehbuchautor Guillermo Arriga, deren erfolgreiches Bündnis immerhin bis ,Babel‘ hielt.

Unser letztes Bild zeigt einen Moment des zentralen Autounfalls, den Iñárritu mit neun Kameras gleichzeitig in (nur) zwei Takes aufgenommen hat. In Oktavios Auto saß ein Stunt-Fahrer, im Wagen des Models ein Crash-Dummy. (Aber das ist nicht, worüber nach dem Film diskutiert wird…)

Amores Perros
Start war 9. Juli

Regie Alejandro González Iñárritu

Drehbuch Guillermo Arriaga

Kamera Rodrigo Prieto

Musik Gustavo Santaolalla, Antonio Vega

Beetzung Emilio Echevarría, Goya Toledo, Gael García Bernal, Álvaro Guerrero, Jorge Salinas, Vanessa Bauche

MX 2000, 155 Min., span.OmU|dtF, ab 16

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