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Mizoguchi über das Feudalsystem des 11. Jahrhunderts

Ein Feudalsystem von skrupelloser Grausamkeit beutet das Land aus, versklavt die Untertanen. Die junge Anju und ihr Bruder Zushiō werden ihren Eltern entrissen und an die örtliche Herrscherfamilie Sanshō verkauft. Die Geschwister werden gezwungen, auf einem privaten Anwesen als Sklaven zu arbeiten. Tarō, Sanshōs Sohn, der das Wesen des Vaters verabscheut, versucht ihnen zu helfen und ihr Los zu mildern. Eines Nachts verlässt er das Lager, um Hilfe zu finden … und kehrt nie wieder zurück.

Zehn Jahre sind vergangen. Zushiō ist hart geworden: „Wer Befehle ausführt, bekommt mehr zu essen“, ist seine Erkenntnis, und danach handelt er. Als sich die Gelegenheit zur Flucht bietet, opfert sich die gütige Anju, damit ihr Bruder fliehen kann.

Das Lexikon des internationalen Films sagt es so: „Ein Meisterwerk von Mizoguchi, das Bilddichtung mit kraftvoller Darstellung vereint und von der Überzeugung beseelt ist, dass der Mensch nur durch Mitleid und Barmherzigkeit bestehen kann.“

Sansho Dayu
Sanshō der Landvogt

Regie Kenji Mizoguchi

Drehbuch Fuji Yahiro, Yoshikata Yoda

nach einer Vorlage von Ougai Mori

Kamera Kazuo Miyagawa

Musik Fumio Hayasaka

Besetzung Kinuyo Tanaka, Yoshiaki Hanayagi, Kyoko Kagawa, Eitaro Shindo

JP 1954, 126 Min., jap.OmeU

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