John Lurie und Tom Waits landen im Gefängnis. Da sitzen sie, sie heißen Jack und Zack, und sind völlig „down and out“, denn sie waren nicht „down by law“ (gerissen) genug. Ärgerlich. Zur ihrer Freude wird ihnen vom Regisseur dieser italienische Roberto Benigni auf die Zelle gelegt. Der hat einen Menschen getötet, hält sich selbst für unschuldig und überhaupt ist er „ein guter Kerl“! Da ist er zweifellos der Erste, den Zack/Jack kennengelernen, der das von sich behauptet. Aber er mag die Gedichte von Walt Whitman – natürlich auf italienisch!
Dann bringt Roberto den ganzen Flur dazu „I scream Icecream“ zu skandieren an ... und er weiß einen Fluchtweg aus dem Gefängnis. Obwohl das eigentlich schon genügen würde, findet er – nach der langen Flucht durch die Sümpfe Louisianas – eine Italienerin, die ihn liebt. Zack und Jack dagegen bleiben ihrem Glück gegenüber skeptisch: An einer Wegkreuzung trennen sie sich und jeder geht allein auf die Suche nach einer zweiten Chance – irgendwo irgendwie.
Roberto Benigni und Jim Jarmusch waren sich zwei Jahre zuvor auf einem Filmfestival begegnet. Benigni und Nicoletta Brasci haben etwa fünf Jahre nach den Dreharbeiten geheiratet. Beide haben ca. 2018 ihre aktiven Karrieren beendet. 2005 spielten sie zuetzt beide – mit Tom Waits am Klavier und Jean Reno als irakischer Autor – in ,Der Tiger und der Schnee‘ von Roberto Benigni. Es war ihr siebter gemeinsamer Film.
Drehbuch, Regie Jim Jarmusch
Regie-Assistentin Claire Denis
Kamera Robby Müller
Musik John Lurie, Tom Waits
Schnitt Melody London
Besetzung Tom Waits, John Lurie, Roberto Benigni, Nicoletta Braschi
US 1986, 107 Min., engl.OmU, ab 12