Agnes, eine junge Literaturprofessorin in Neuengland, wird nach einem traumatischen Erlebnis aus der Bahn geworfen. Während ihr Umfeld zur Tagesordnung übergeht, kämpft sie mit dem Gefühl, festzustecken. In fünf Kapiteln und über mehrere Jahre hinweg begleitet der Film ihren Weg zurück zu sich selbst – getragen von scharfem Humor und der bedingungslosen Unterstützung ihrer besten Freundin.
Eva Victor erzählt in ihrem Debüt – als Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin – kompromißlos und zärtlich zugleich und stellt dabei die Art und Weise auf den Kopf, wie wir normalerweise Geschichten über traumatische Erlebnisse erzählt bekommen. In dem Heilungsprozess, den dieser Film schildert, sind zwei Dinge ganz wichtig: Agnes Freundin Lydie, die immer zu ihr hält, und eine Katze!
Pressestimmen
Die taz schreibt: "Manchen Filmen, in denen Schauspieler selbst die Regie übernehmen, tut dieser Wechsel hinter die Kamera nicht so gut. Bei Victor hingegen fragt man sich, ob jemand anderes das auch so hinbekommen hätte. Denn ’Sorry, Baby’ ist eine der schönsten Komödien des Jahres, auch wenn sie von sexualisierter Gewalt erzählt."
"Weder ein klassisches Drama noch eine sehr helle Komödie. Der Film sucht nach einem ganz eigenen Ton für Agnes Leben, jenseits der üblichen Deutungsmuster von Opfer und Überlebender.", sagt Deutschlandfunk Kultur.
"Eva Victor verpasst ihrer Geschichte durch absurde Humoreinlagen eine ungeahnte Leichtigkeit. Die Welt kann ein grausamer Ort sein. Und doch lässt es sich in ihr mit empathischen Menschen an der Seite aushalten – diese Botschaft möchte der Independent-Film vermitteln.", so der Stern.
Drehbuch, Regie Eva Victor
Kamera Mia Cioffi Henry
Musik Lia Ouyang Rusli
Besetzung Eva Victor, Naomi Ackie, Lucas Hedges. John Carroll Lynch, Louis Cancelmi
US 2025, 104 Min., engl.OmU