Ivy ist siebzehn und hat schon ihre erste Krebsbehandlung hinter sich. Sie hat begonnen, das Leben mit ganz anderen Augen zu sehen. Da ist ihr vieles egal geworden. Und jetzt kommen die Eltern mit diesem Sommercamp. Vier Wochen soll sie in das Run Free Camp … mit anderen krebskranken Jugendlichen! Wie konnte sie da nur ja sagen?
Die schlimmste Zeit ihres Lebens steht ihr bevor!
Als sie im „Chemo-Camp“ ankommen, benimmt sich ihre Mutter auch gleich genial daneben. Na toll, jetzt ist Ivy die Tochter von dieser irren Tante. Aber nach und nach stellt sich heraus, dass es gut tut, unter Gleichgesinnten zu sein…
Der Leiter des Camps meint es ja gut, aber der ist so peinlich, wenn er sagt: „Es geht nicht darum, noch etwas weiterzuleben, es geht darum, einen Moment wirklich zu leben!“
Um sich in das Thema einzuarbeiten, hat der Regisseur George Jaques für den Teenage Cancer Trust gearbeitet, der Kinder u.a. während der Krankenhausaufenthalte betreut. „Jugendliche und junge Erwachsene erzählten mir, wie sie mit ihren Infusionsständern durch die Flure gerannt sind oder ihre ersten sexuellen Erfahrungen auf einer Krankenstation gemacht haben. In diesem Moment wurde mir klar, dass Krebs das Uninteressanteste an ihnen war.“ Auch die Erfahrungen mit seiner Mutter flossen in das Drehbuch ein: „Sie ist an Brustkrebs erkrankt und hat überlebt, aber es war eine ziemlich intensive Zeit. Dennoch lachten wir viel neben den schweren Momenten. Viele dieser humorvollen Erinnerungen haben ihren Weg in den Film gefunden.“
Drehbuch, Regie George Jaques
Kamera Oliver Loncraine
Musik Zachary Dawes, Este Haim
Besetzung Bella Ramsey, Neil Patrick Harris, Daniel Quinn-Toye, Ruby Stokes, Earl Cave
GB 2026, 106 Min., engl.OmU