OmU-Trailer (FSK ab 12)

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Auf der Unterseite von Pristina

Das Ehepaar Hatixhe und Shaban lebt mit ihren drei Töchtern im ländlichen Kosovo, drei Töchter. Als sein Bruder aus Rache alle Kühe verkauft, verlieren sie über Nacht ihre Existenzgrundlage. Was ihnen bleibt ist der Weg in die Hauptstadt Pristina. Dort nimmt Hatixhes wohlhabende Schwester die Familie auf. Doch was wie Hilfe aussieht, entpuppt sich als eine erste Demütigung.

Um ihren Platz zu finden, brauchen sie erstmal einen Vorschuss: für die drückenden Schuhe der Tochter, für die Medikamente der Mutter, die sie sonst halbieren muss. Dann beginnt die Suche nach Arbeit. Im Nachtclub dürfen sie putzen, für ein Almosen, das vorne und hinten nicht reicht. Shaban geht auf den Arbeiterstrich, wo er sich als Tagelöhner anbietet. Oder ist es besser, als Sicherheitsmann einer Gated Community zu arbeiten? 

Mit ,Von Scham und Geld‘ hat Visar Morina (zuletzt ,Exil‘) einen strengen Film gemacht, der sorgfältig beobachtet und menschliche Verhaltensweisen zeigt, ohne das Drama zu überhöhen. Sein Film hat eine Klarheit und emotiionale Authentizität, die man heute selten findet. Besonders der Darsteller des Shaban, Astrit Kabashi, hinterlässt in seinem Kampf um die letzte Würde im Kosovoschen Kapitalismus einen bleibenden Eindruck.

Premiere
Dazu ist am 21. September der Regisseur Visar Morina zu Gast.

Von Scham und Geld
Start ab 24. September

Regie Visar Morina

Drehbuch mit Doruntina Basha

Kamera Janis Mazuch

Musik Mario Batkovic

Besetzung Astrit Kabashi, Flonja Kodheli, Fiona Gliavica, Tristian Halilaj

DE/XK/SI/AL/MK 2026, 130 Min., OmU, ab 12

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