Ein ängstlicher Jura-Studienabbrecher – dargestellt von Regisseur Matthew Shear – bekommt zufällig einen Job als Babysitter für die drei Enkelinnen seines Psychiaters. Er verliebt sich in die Mutter der Mädchen – dargestellt von Amanda Peet, die den Film auch mitproduziert hat –, eine Schauspielerin, deren Ehe in einer Krise steckt. Eine intelligente, in New York spielende romantische Komödie.
Matthew Shear: „,Fantasy Life‘ ist aus meinen Jahren als ,Manny‘ bei Familien in Manhattan entstanden, während ich mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte. Um die Figuren zu beschreiben, habe ich so ehrlich wie möglich auf meine eigenen Erfahrungen mit Depressionen und Angstzuständen zurückgegriffen. Ich wollte die gängigen Narrative zur psychischen Gesundheit hinterfragen, die mir immer auf die Nerven gehen.
Während Sam lose auf mir basiert, unterscheiden sich Diannes Kämpfe sehr von meinen eigenen. Sie ist eine finanziell unabhängige Mutter von drei Mädchen. Mich faszinierte die Verletzlichkeit ihrer Karriere, ihr Reichtum, ihre Mutterrolle.
Zudem bildet Diannes Familie eine generationsübergreifende Besetzung jüdischer New Yorker, die Diannes und Sams Beziehung auf Schritt und Tritt erschweren. Zu dieser Großfamilie gehören einige wahre Meister der Filmkomödie wie Bob Balaban, Andrea Martin und Judd Hirsch. Ihre herzliche, mühelose Darstellung bringt einen kulturellen Rhythmus und eine kluge komische Note zum Vorschein, die auf unheimliche und rührende Weise der besonderen Hysterie meiner eigenen Familie gleicht.”
Jüdische Filmtage
In Kooperation mit den Jüdischen Fillmtagen Hamburg zeigen wir ,Fantasy Life‘ am Mittwoch, 10. Juni um 19.30 Uhr. Außerdem läuft am bei uns am 8. Juni der Film ,Love, Statistically Speaking‘.
Drehbuch, Regie Matthew Shear
Kamera Conor Murphy
Musik Christopher Bear
Besetzung Amanda Peet, Matthew Shear, Alessandro Nivola, Judd Hirsch und Bob Balaban
US 2025, 92 Min., engl.OmU