Rubens 80jährige Ehefrau verstirbt plötzlich beim gemeinsamen Schwimmen. Ruben, ein pensionierter, zynischer Versicherungsmathematiker nutzt seine beruflichen Fähigkeiten, um die Lebenserwartung sowohl seiner Frau als auch seine eigene zu berechnen, doch der unerwartete Tod erschüttert ihn sowohl beruflich als auch persönlich.
Zu seiner Bestürzung muss Ruben feststellen, dass der Tod seiner Frau nicht nur ihre statistische Lebenserwartung verkürzt hat, sondern auch seine eigene – auf gerade einmal sechs Monate. Er beschließt, die 60.000 Dollar aus der Lebensversicherung in eine lange Kreuzfahrt zu investieren, die nach seiner Berechnung sein Leben um drei Jahre verlängern dürfte.
Seine Enkelin Eden, eine Kunststudentin, die wenig von der Realität hält, besteht darauf, dass das Geld ihr gehört, da ihre Großmutter es ihr versprochen habe.
Doch das Geld verschwindet aus Rubens Schließfach im Schwimmbad. Da sowohl Ruben als auch Eden es zurückhaben wollen, sind sie zu einer ungewöhnlichen Detektivpartnerschaft gezwungen … die beiden klar macht, dass weder Träume noch Statistiken glücklich machen.
Jüdische Filmtage
In Kooperation mit den Jüdischen Filmtagen zeigen wir ,Love, Statistically Speaking‘ am Montag, 8. Juni um 19.30 Uhr. Außerdem läuft am bei uns am 10. Juni der Film ,Fantasy Life‘.
Drehbuch, Regie Amichai Greenberg
Kamera Saar Mizrahi
Besetzung Yehoram Gaon, Meshi Kleinstein, Michal Yanai, Shmilik Levi, Cheli Goldenberg
IL 2025, 94 Min., hebr.OmeU