In diesem Fall zitieren wir Wikipedia: „Der Film erzählt in Rückblenden die Geschichte des Serienmörders Iwao Enokizu. Dieser wird zu Beginn von der Polizei abgeführt, danach sieht man ihm beim Verhör, wo er nicht antwortet. Es folgt die 78-tägige, intensive Fahndung. Dann erst wird der (erste) Mord Enokizus gezeigt.
Enokizu taucht zunächst unerkannt in einem Gasthaus unter und gibt sich dort als Professor aus. Die Betreiberin und ihre Tochter, mit der Enokizu ein Verhältnis hat, decken ihn auch, nachdem sie seine wahre Identität erfahren. Der Film endet mit einer Szene, in der Enokizus Vater und seine Ex-Frau Kazuko die Knochen des Hingerichteten vom Gipfel eines Hügels verstreuen.
Der Film nimmt Bezug auf den japanischen Serienmörder Akira Nishiguchi (1925–1970), der wegen Betrugs verdächtigt, zwei Menschen ermordet hat und auf seiner Flucht weitere Morde beging.
Filmreihe Kopfkino trifft Leinwand
Im Oktober zeigen wir in Kooperation mit dem japanischen Kulturinstitut vier Perlen japanischen Filmschaffens aus den 30er, 50er und 70er Jahren. Das sind Zankgiku Monogatari von Kenji Mizoguchi (1939), Sansho Dayu (ebenfalls von Mizoguchi, 1954), Enjo von Kon Ichikawa (1958) und Fukushu suru Wa Ware ni Ari von Shohei Imamura (1979).
Regie Shōhei Imamura
Drehbuch Masaru Baba, Ryūzō Saki
Kamera Shinsaku Himeda
Musik Shinichirō Ikebe
Besetzung Ken Ogata, Rentaro Mikuni , Chocho Miyako , Mitsuko Baisho , Mayumi Ogawa
JP 1979, 140 Min., jap.OmeU